„Anlass für die Unternehmen einen CO2-Fußabdruck für ihre Produkte zu erstellen, ist unter anderem die zunehmende Nachfrage von Kunden“, erläuterte EFA-Projektleiter Frederik Pöschel  und ergänzt: „Dabei ist es nicht nur der Endverbraucher, sondern auch die Industrie, die von ihren Zulieferern Informationen zu den Umweltauswirkungen verlangt.“ Bei der Aufstellung einer solchen „CO2-Bilanz“ unterstützt die EFA die Unternehmen aktiv und bietet mit „ecocockpit“ eine praktische Hilfe an. Dabei handelt es sich um eine kostenfreie Lösung, in der onlinegestützt die nötigen Daten erfasst werden können.

Von seinen praktischen Erfahrungen mit dem „ecocockpit“ bei der Aufstellung einer CO2-Bilanz berichtete Timo Budzinski von der Vossloh Fastening Systems GmbH aus Werdohl. In seinem Vortrag beleuchtete er unter anderem den Nutzen, der beim Zusammentragen der erforderlichen Daten entsteht. „Der Überblick über den Stromverbrauch, Hilfsmitteleinsatz, Rohstoffbedarf und Transportaufwand Im Unternehmen bietet die Chance, Einspar- und Optimierungspotenziale besser erkennen zu können“, erläuterte Budzinksi und ergänzte: Das „ecocockpit“ der EFA bietet dabei eine wirklich praxisnahe Unterstützung.“

Für Unternehmen, die sich für die CO2-Bilanzierung und das „ecocockpit“ interessieren, steht die Effizienz-Agentur des Landes NRW mit kostenfreien Beratungen zur Verfügung. Ansprechpartner für den Märkischen Kreis ist Frederik Pöschel, Telefon 02922 87819-71. Bei der GWS steht Projektleiter Marcel Krings unter Telefon 02352 9272-12 für weitere Informationen zur Verfügung.

Quelle: GWS – Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH